Chrissy Teigen und John Legend haben ihr Kind verloren.
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Chrissy Teigen, 34, hat auf ihrem Instagram-Account mitgeteilt, dass sie eine Fehlgeburt erlitten hat. Wer den Kanal des amerikanischen Models verfolgte, war bereits über den schwierigen Verlauf der Schwangerschaft im Bilde. Teigen berichtete von starken Blutungen und einer schwachen Plazenta. Zuletzt hatte sie im Krankenhaus gelegen, sie war im sechsten Monat schwanger. Nun postete die Frau von Musiker John Legend emotionale Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die sie weinend im Krankenhausbett zeigen. Auf einem Foto halten sie und ihr Mann ihren toten Sohn im Arm.

„Wir sind geschockt und fühlen mehr Schmerz, als wir je zuvor im Leben gefühlt haben“, schrieb Teigen an ihre mehr als 31 Millionen Follower. Sie hätten sich vorher nie Namen für ihre Kinder ausgesucht, bis diese auf der Welt waren. Denn auch in den vergangenen Schwangerschaften hatte es immer wieder Probleme gegeben. Teigen und Legend sind Eltern einer vierjährigen Tochter und eines zweijährigen Sohnes.

Diesmal allerdings, so Teigen, hätten sie begonnen, „den kleinen Kerl in meinem Bauch Jack zu nennen“. Die folgenden Worte richtete sie direkt an ihren Sohn: „Es tut mir so leid, dass die ersten Momente deines Lebens so viele Komplikationen mit sich gebracht haben. Und dass wir dir nicht das Zuhause geben konnten, das du zum Überleben gebraucht hättest. Wir werden dich immer lieben.“ Laut Teigen konnten ihre Blutungen im Krankenhaus nicht gestoppt werden, auch Bluttransfusionen retteten ihren Sohn am Ende nicht. Er habe so hart gearbeitet, schreibt Teigen, um Teil ihrer Familie zu werden, „und das wird er auch sein, für immer“.

Angesichts ihres Verlusts, aber auch für ihre Offenheit, erhielt Teigen im Netz viel Zuspruch. Einer der ersten Kommentare kam von Paris Hilton: „Mein Herz bricht für dich und John. Euer Verlust tut mir so leid. Ich sende euch und eurer Familie ganz viel Liebe.“ Justin Biebers Ehefrau Hailey schrieb: „Es tut mir so leid. Ich denke an dich und John, bete für euch und sende euch ganz viel Liebe in dieser Zeit.“ 

Jon Bon Jovi, 58, gibt sich kurz vor den US-Präsidentschaftswahlen salomonisch. „Mir ist es fast schon egal, wie die politische Einstellung einer Person ist, ob sie für oder gegen Trump ist“, sagte der Sänger im dpa-Interview. „Ich will mit allen Menschen in den Dialog treten und helfen.“ Der Musiker sprach sich gegen ein Schwarz-Weiß-Denken aus: „Das sollte nicht die Art sein, wie wir als Gesellschaft miteinander kommunizieren.“

Der Frontmann von Bon Jovi, der eigentlich John Francis Bongiovi heißt, steht mit seiner Band aus New Jersey für radiotaugliche Rockhymnen wie „Living on a Prayer“ oder „Keep the Faith“. Am Freitag (2. Oktober) erscheint mit „2020“ ein neues Album der Band, das aktuelle Themen wie Waffengewalt, Rassismus und Corona behandelt. Die Songs seien jedoch nicht explizit politisch, sondern universell, betonte der Frontmann. „Ich habe mich mehr als je zuvor bemüht, in den Songs keine Partei zu ergreifen, um die politische Spaltung Amerikas nicht noch mehr anzuheizen.“

In der Vergangenheit zeigte sich Jon Bon Jovi durchaus klarer. Der Rockstar engagierte sich im Wahlkampf zu den US-Präsidentschaftswahlen 2004 für den Demokraten John Kerry. 2008 unterstützte er Barack Obama, vor vier Jahren dann Hillary Clinton. Die Stoßrichtung ist also klar: Jon Bon Jovi hat ein Herz für die Demokraten. Auch dieses Mal will er seine Stimme dem demokratischen Herausforderer Joe Biden geben, dem er zutraut, „ein gesellschaftliches Klima mit Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen“.

Angus Young, 65, heizt mit seiner Band AC/DC interessante Gerüchte an. Rund vier Jahre nach ihrem bislang letzten Konzert stehen die Australier offenbar vor einem Comeback. Die Kultcombo um den legendären Gitarristen veröffentlichte am Mittwoch auf Twitter ein Foto ihrer neuen Bandbesetzung und kündigte die Rückkehr mehrerer ehemaliger Mitglieder an, darunter der langjährige AC/DC-Sänger Brian Johnson.

Für das einflussreiche britische Musikmagazin „NME“ ist die Rückkehr der Hardrock-Veteranen damit besiegelt – auch wenn es eine offizielle Bestätigung zunächst nicht gab.

Über eine neue AC/DC-Platte war in den vergangenen Jahren immer mal wieder spekuliert worden. Das letzte Studioalbum „Rock or Bust“ kam 2014 heraus. In den vergangenen Tagen wurden entsprechende Spekulationen durch kurze Clips befeuert, die die Gruppe im Netz veröffentlichte. Darin war ein leuchtender Blitz wie im berühmten Logo der Band zu sehen. Auf einer Litfaßsäule vor der Ashfield Boys High School in Sydney, deren Schüler Angus Young einst war, tauchte zudem ein Plakat auf mit der Aufschrift: „Sydney, are you ready?“

Die Frage nach der Bereitschaft der Fans wird auch im aktuellen Twitter-Post gestellt, auf dem neben Angus Young und Brian Johnson, der AC/DC 2016 wegen Gehörproblemen verlassen hatte, auch Bassist Cliff Williams und Schlagzeuger Phil Rudd zu sehen sind. Williams hatte nach der letzten Tournee eigentlich angekündigt, in Rente gehen zu wollen. Rudd war wegen eines Gerichtsverfahrens seit 2014 nicht mehr Mitglied von AC/DC. Gitarrist Stevie Young, der vor sechs Jahren für seinen inzwischen verstorbenen Onkel Malcolm Young in die Band kam, komplettiert die aktuelle Besetzung.