Szene aus „Gott“. Von links nach rechts: Judith Engel, Josefin Platt, Ingo Hülsmann, Martin Rentzsch und Veit Schubert.
Foto: BE/Matthias Horn

Berlin - Irgendetwas muss Ferdinand von Schirach goldrichtig machen. Es ist etwas, das mit dem eigentlichen Gegenstand seines Tuns, dem Schreiben, wenig zu tun haben kann. Jedes seiner Bücher landet quasi blind auf den Bestsellerlisten. Und seine Stücke, die genau genommen keine Stücke sind, sondern fleißig zusammengetragene, multidisziplinäre Expertenverhandlungen mit überschwappendem Belehrungs- und Sendungseifer, schaffen es in Windeseile auf die Spielpläne von einem Dutzend großer Stadttheater, während sie bereits verfilmt werden und schon als Buch im Handel sind. Seit Donnerstagabend nun jedenfalls brummt die Schirach-Maschine wieder. Im Berliner Ensemble und im Düsseldorfer Schauspielhaus kam zeitgleich sein neues Stück „Gott“ zur Uraufführung.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.