Berlin - Der Tanz im August neigt sich dem Ende zu. Einige wichtige Höhepunkte – Akram Khan, Deborah Hay sowie Sharon Eyal & Gai Behar, die in der Volksbühne ihr Stück „Corps de Walk“ zeigen werden – haben sich die Veranstalter bis zum Schluss aufgehoben. Aber der in Berlin lebende israelische Tänzer und Choreograf Ehud Darash und seine zehn Partner, die sich am ersten Tag des Festivals trafen, um eine kollektive Präsentation zu entwickeln, sind schon fertig mit der Arbeit. Am Wochenende konnten Zuschauer ihnen begegnen, diskutieren, sich von ihnen durch die Sophiensäle führen lassen.

Auf dem Papier klang das alles durchaus spannend. Der Abend mit dem Titel „Five Steps constructing Resilience“ ist das Ende eines insgesamt eineinhalbjährigen Prozesses. Im vergangenen Jahr ist Ehud Darash in seine israelische Heimat gereist und hat mit einer kleinen Gruppe von Interessierten das Projekt „About Falling“ entwickelt. Darash und seine Mitstreiter haben über einen Zeitraum von zwei Monaten jede stattfindende Demonstration in Tel Aviv besucht und sind dort – gefallen.

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