Bei schönstem Sommerwetter hat Berlin die Fête de la Musique gefeiert. Auf mehr als 100 Bühnen und in vielen Straßen der Stadt spielten Musiker am Mittwochabend kostenlos und unter freiem Himmel.

Zehntausende lauschten bis spät in die Sommernacht den mehr als 700 Musikern und Bands, den Profis wie den Amateur-Musikern. Zwischen Techno bis Jazz war für jeden etwas dabei.

Zahlreiche kostenlose Konzerte lockten in den Straßen, am Wasser, in Gärten und Parks, auf Plätzen wie auch in Höfen und Innenräumen. 

Im „Nirgendwo“ nahe dem Berghain trat beispielsweise die Elektropop-Band 21 Downbeat der integrativen Theater-Truppe Ramba Zamba auf - in knallgrünen Anzügen.

Weitere Publikumsmagnete in diesem Jahr waren das RAW-Gelände mit den Open-Air-Bühnen Badehaus x Cassiopeia + Sichtwechsel, die Bühne vor dem Rathaus Friedenau, RBMA im Mauerpark, die Treppe des Berliner Doms, das Theologische Konvikt, das Finnische Mittsommerfest in den Nordischen Botschaften und Birgit&Bier in Kreuzberg. 

Das Fest ging mit der „Fête de la Nuit“ ab 22 Uhr in 25 Indoor Locations noch bis in die Morgenstunden weiter, so in der Wabe bei rockiger Livemusik, im Void Club mit psytrance und drum´n´bass, die Hafenbar Tegel schunkelte bei Rock und Punk, das Kesselhaus wartete traditionell mit französischen Gastbands auf, im Musik & Frieden gab es zu später Stunde Hip Hop und Indie und in der Immanuelkirche ging es bei Orgelmusik besinnlich zu. 

Die Fête de la Musique steigt traditionell am Sommeranfang, dem längsten Tag des Jahres. Die Idee stammt aus Frankreich. Mittlerweile machen nach Angaben der Veranstalter allein in Deutschland mehr 50 Städte und Gemeinden mit. Weltweit sollen 540 Städte mitfeiern. (mit dpa)