Die Künstler Moetu Batlle und David Passegand arbeiten zum Lichterfest gern mit monumentalen Installationen – wie hier auf der Place Bellecour.
Foto: Muriel Chaulet

Paris - Eines der schönsten Straßenfeste Frankreichs würde es heute nicht geben, hätte es im Herbst 1852 in Lyon nicht wie aus Eimern geschüttet. Es regnete so sehr, dass die Saône die Stadt überflutete und das traditionelle Fest zur Verehrung der Jungfrau Maria um drei Monate vom 8. September auf den 8. Dezember verschoben werden musste. Weil man es der Mutter Gottes zuschrieb, dass sie im Mittelalter auf Bitten der Gläubigen hin die grassierende Pest stoppte, hatte sich bis dahin an jedem 8. September, dem Festtag Mariä Geburt, ein Ehrenzug vom Stadtzentrum hinauf zur Kapelle und späteren Wallfahrtskirche auf den Fourvière-Hügel begeben, um dort Kerzen für sie anzuzünden. 

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