Der ukrainische Filmemacher Sergei Loznitsa, 1964 geboren und aufgewachsen in der UdSSR, hat nach einer ersten Karriere als Mathematiker das Kino als Medium seiner Recherchen entdeckt. Seit den 1990er-Jahren erschafft er Bilder des post-totalitären Europas in komplexen Dokumentationen („Majdan“) und ebenso kraftvollen Spielfilmen („Im Nebel“, „Mein Glück“). Seit einigen Jahren lebt und arbeitet Loznitsa in Deutschland, wo er auch seine jüngste Doku gedreht hat. „Austerlitz“ zeigt Besucher deutscher Konzentrationslager-Gedenkstätten.

Herr Loznitsa, was war das Motiv für Ihre Beobachtung von Besuchern deutscher Konzentrationslager-Gedenkstätten?

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