Stellenweise geht es gar nicht anders und man muss „Das schönste Mädchen der Welt“ auf der Folie der letztes Jahr zum Abschluss gekommenen „Fack-Ju-Göhte“-Filmreihe sehen – man muss das vor allem immer dann, wenn sich dieser Film ins semiaggressiv-idiomatische Jugendvokabular und in dessen phonetische Sonderqualitäten reinsteigert („Ey, Pimmelnase!“ Bzw.: „Ö, Pimmlnasö!“). Die Fußstapfen, die sich dieser Film also selbst vor die eigene Nasö legt, sind entsprechend groß; nicht nur, weil die „Fack-Ju-Göhte“-Filme überdurchschnittlich gut an den Kinokassen bestellt wurden, sondern auch, weil deren anarchisch-zerfranste Struktur und hormonübersteuerten Energieüberschüsse wohl tatsächlich einiges über die Pubertät im Snapchat-Zeitalter zu erzählen wussten.

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