Wenn man sich das Leinwand-Abenteuer „Doctor Strange“ anschaut, wird man sich fragen, welche Rolle darin eigentlich Doctor Christine Palmer (Rachel McAdams) spielt. Sie ist Ärztin im selben Krankenhaus wie der filmtitelgebende Doctor Stephen Strange (Benedict Cumberbatch). Früher gab es anscheinend mal erotischen Kontakt zwischen den beiden Medizinern. Und wenn man es genau nimmt, dann ist Dr. Palmer kaum mehr als eine Handlangerin im OP-Saal – und damit eine der überflüssigsten Kino-Nebenfiguren aller Zeiten.

Dieser Eindruck ist aber nicht unbedingt richtig, denn aus einer bestimmten Perspektive auf diesen neuen Superheldenfilm aus dem Hause Marvel erscheint gerade Christine Palmer als heimliche Heldin. Ihre Aufgabe ist es, genervt mit den Augen zu rollen, wenn Doctor Strange mit seinem seltsamen Flatterumhang und seinen magischen Fähigkeiten vor ihr steht und wenn sich Geister um sie herum prügeln, die sie zwar nicht sehen kann, von denen sie aber trotzdem irgendwie Notiz nimmt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.