Es gibt Filme, die eine Poesie entfalten, ohne dass man genau sagen könnte, warum. So verhält es sich mit dem französischen Spielfilm „Ein leichtes Mädchen“ (im Original: „Une fille facile“), bei dem die 1980 geborene Rebecca Zlotowski Regie führte. Das Drama erzählt von der 16-jährigen Naïma (Mina Farid), die sich als widersprüchlicher Charakter erweist: Sie lebt im luxuriösen Cannes in einer Wohnung mit Blick aufs Meer, doch ihr Hintergrund ist proletarisch – die Mutter arbeitet als Reinigungskraft. Naïma soll Köchin werden, doch in Wahrheit träumt sie von einer Karriere als Schauspielerin. Sie ist halb Frau, halb Kind, mal Träumerin, mal Realistin. 

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