Diese Hochhaussiedlung könnte überall zu finden sein, in Berlin, Hamburg, München oder Stuttgart. Die Anmutung ist trostlos, ganz so, als hätten schon die Architekten unter Depressionen gelitten. Wie sollen da die Bewohner nicht der Krankheit anheimfallen? Zumal sie zu den sogenannten Verlierern einer gnadenlosen Selbstoptimierungs- und Vermarktungsgesellschaft zählen. Aber Sascha gibt sich damit nicht zufrieden. In einem Viertel ohne Träume hat das Mädchen, wie es sagt, genau zwei: Erstens den Stiefvater töten, zweitens ein Buch über die Mutter schreiben, „eine hirnlose Rothaarige, die noch leben würde, wenn sie auf ihre klügere Tochter gehört hätte“. Saschas Stiefvater sitzt im Gefängnis, denn er hat Saschas Mutter erschossen, während die Kinder neben ihr standen.

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