Oft hört man von männlichen Vorgesetzten, die ihre weiblichen Angestellten zur Schnecke machen. Der umgekehrte Fall ist selten. Und doch er wird sofort plausibel, wenn man Melissa McCarthy durch das Bostoner Polizeirevier stapfen sieht – sexistische Beleidigungen und derbe Gewaltdrohungen sind hier grausamer Alltag. Alle haben Angst vor Detective Shannon Mullins, ducken sich weg. Ihr Chef sagt, vor Gram sei er vorzeitig ergraut. Was tut man in solchen Fällen? Man holt die Bundespolizei: Die pedantische FBI-Agentin Sarah Ashburn wird dem schlagkräftigen Schandmaul zur Seite gestellt, um die russische Mafia aufzumischen. Im Grunde suchen beide Seiten einen Ausweg, ihre jeweils besten Kräfte für eine Weile – oder vielleicht auch für immer – los zu sein. So übel ist die Lage. Natürlich hassen sich die beiden Frauen auf Anhieb. Denn in sogenannte Männerdomänen vorzudringen ist das eine, miteinander arbeiten das andere.

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