Am Ende musste alles wieder sehr schnell gehen, denn die ersten Vorführungen von „Werk ohne Autor“ waren schon angesetzt, Pressetermine verabredet, Werbeplätze gebucht, da war der Film noch in der finalen Mischung. „Jetzt sind wir gerade fertig geworden“, sagt Florian Henckel von Donnersmarck in einem langen, erschöpften Ausatmen, in dem die letzten Silben fast ersticken. Wie es eben so ist im dauernervösen, streng budgetierten deutschen Kinobetrieb – aber dann doch erstaunlich bei einem Mann, der sich ganze acht Jahre Zeit gelassen hat für diese, seine dritte abendfüllende Regiearbeit. Und der dabei alles machen wollte, nur keine Kompromisse und schon gar nicht Hudeln. „Es gibt keinen Grund, warum ein deutscher Film einem sogenannten Hollywoodfilm in irgendetwas nachstehen sollte“, sagt er. Und dann schickt er noch hinterher: „Und das wird er auch nicht.“

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