Das Publikum im großen Saal des Palazzo del Cinema hat es sich nicht nehmen lassen: Als Bernardo Bertolucci, Jurypräsident der 70. Filmfestspiele von Venedig, am vergangenen Sonnabend zur Preisverleihung im Rollstuhl auf die Bühne fuhr, gab es Standing Ovations für den Regisseur von „Der letzte Tango in Paris“, „1900“ oder auch „Der letzte Kaiser“. In dem Dokumentarfilm „Bertolucci on Bertolucci“, der hier in der Retrospektive lief, verglich sich der große Filmautor scherzhaft mit einem unabhängigen Filmemacher, der in die kommerzielle Welt des Kinos eingedrungen sei, um sie durcheinander zu bringen. Ist mit diesem Durcheinander etwa die eigentlich unbegreifliche Entscheidung für den Preisträger des Goldenen Löwen gemeint?

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