Frances McDormand im Film „Nomadland“.
Foto: AP/

Keiner der großen amerikanischen Filmemacher kämpfte verzweifelter um seine Projekte als Orson Welles. Das hat der Filmwelt einen einzigartigen Nachlass unvollendeter Filme hinterlassen. Nachdem vor zwei Jahren sein letzter großer Spielfilm „The Other Side of the Wind“ fertiggestellt wurde – dem finanzkräftigen Streaming-Portal Netflix sei Dank –, überrascht das Filmfestival Venedig nun mit einem sensationellen Fund. Unter dem Titel „Hopper/Welles“ präsentiert es eine Arbeit, die selbst den meisten Welles-Experten unbekannt gewesen dürfte. Am Rande der Dreharbeiten von „The Other Side of the Wind“ hatte der Filmemacher seinen jungen Kollegen Dennis Hopper für eine Drehnacht einfliegen lassen. Einziges Thema der zwei Stunden und elf Minuten stimmungsvoller Schwarz-Weiß-Aufnahmen ist der Gedankenaustausch zweier Filmkünstler bei einem Abendessen mit reichlich Gin Tonic. 

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