Kurt hat seine feste Meinung über Frauen, Familie, das Rauchen und die Stadt Dortmund. Die in seinen Augen sehr hässliche Stadt möchte er endlich hinter sich lassen und in der Schweiz sterben. Dafür braucht er seine Tochter und die braucht ihre beste Freundin. Wie es schon die Biologie eingerichtet hat, ist auch sie das Kind irgendwelcher Eltern, womit der Titel „Töchter“ per se seine Berechtigung hat, aber da kommt noch mehr. Es ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Lucy Fricke, sensationelle drei Jahre nach Erscheinen des erfolgreichen Buches. Die Schriftstellerin hat mit der Regisseurin Nana Neul zusammen das Drehbuch geschrieben, vielleicht ging es auch deshalb so flink. Dass daraus ein eigenes Kunstwerk geworden ist, mag auch daran gelegen haben, dass Lucy Fricke ihr Geld zunächst beim Film verdient hat, bevor sie vom Schreiben leben konnte.

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