Mag sein, dass die „Bourne“-Filme im Genre des Action-Thrillers neue Maßstäbe gesetzt haben in Sachen Tempo, Kälte, Komplexität. Ihre Faszination ging indes vom Helden aus: von diesem namenlosen, behelfsmäßig „Jason Bourne“ genannten, von Matt Damon gespielten Mann. Er wacht auf und bemerkt, dass seine Ausbildung zur Kampfmaschine tiefer in ihm verankert ist als seine eigene Identität. Die drei bisherigen „Bourne“-Filme („Die Bourne Identität“, „Die Bourne Verschwörung“, „Das Bourne Ulitmatum“), geschrieben von Tony Gilroy, vermochten eine verwickelte Geschichte um gescheiterte Einsätze der notorisch unfähigen CIA zu erzählen und dabei gleichzeitig die Frage nach der Identität eines Menschen in einer Tiefe zu entwickeln, wie sie im Actionfilm bislang unbekannt war – herkömmliche Actionhelden schlugen sich höchstens mit Familienproblemen herum, blieben aber im Innersten ungebrochen.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.