Berlin - Zehn Millionen US-Dollar beträgt die Kaution, die der ehemalige McKinsey-Chef und Verwaltungsrat von Goldman Sachs Rajat Gupta gerade hinterlegt hat, um seiner Inhaftierung vorerst zu entgehen. Ein Bruchteil der Geldmengen, die er sich und seinen Freunden durch den Handel mit Insiderinformationen mutmaßlich eingespielt hat. Pech für Gupta und seine Kollegen, dass seit dem Finanzcrash die Sympathien für derartige Karrieren gründlich aufgebraucht sind. In den USA werden mittlerweile nicht nur hohe Haftstrafen gegen kriminelle Hedge-Fonds-Manager, Investmentbanker und Zocker aller Art verhängt, in jedem zweiten Hollywoodfilm stehen die einstigen Stars der Wall Street (wohl zu Recht) als egomane und mitleidlose Super-Arschlöcher am Pranger.

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