Vergessen wir alles, was wir von Matthias Schweighöfer wissen. Dass er über Schauspieltalent verfügt, Schiller und Reich-Ranicki gespielt hat – geschenkt. Dass er dieses Talent schon seit längerem in billigen „Testosteron-Komödien“ verschwendet, wobei ihm der erworbene Nimbus ganz gewiss hilft, ist auch nichts Neues. Der 33-jährige, so ließe sich ein Star definieren, kann Idioten spielen, ohne dass man ihn für einen hält.

Das ist ein hohes Gut und unterscheidet ihn von seinem langjährigen Mentor Til Schweiger, der indes kein Idiot ist. Schweiger schien Matthias Schweighöfer eine Weile nachzueifern, dank dem von Fans immer wieder attestierten Lausbubencharme und „gutem Aussehen“ auch höchst erfolgreich. Doch ist es so einfach?

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