Berlin - Als Finch Asozial im März 2019 sein Debütalbum „Dorfdisco“ veröffentlichte, fielen die Kritiken für den Rapper aus Lichtenberg nicht gut aus. „Rückständiger Rummelbums“ war auf dem Musikportal laut.de zu lesen. Im deutschen HipHop-Magazin Backspin stand „Stammtisch-Humor“ und „karnevalesker Schlager“. Bei Zeit Online urteilte ein Kritiker: „Der Assi auf dem Netto-Parkplatz in Fürstenwalde, dem der Rapper ein vermeintliches Denkmal setzt, ist für ihn ohnehin nur die Rolle, die gerade am besten funktioniert.“ So, als meinte es der mittlerweile 30-Jährige mit seinem Vokuhila, dem Jogginghosen-Look, der Freude am Biertrinken, der Vorliebe für Ostalgie und Schlager-Techno-Rap nicht ernst. 

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