Finissage in Berlin: Triennale der Moderne

Die Finissage der „Triennale der Moderne“ findet am Samstag, den 17. Dezember, im „BHROX bauhaus reuse“-Pavillon statt. Thema: Die Architektur der Moderne in der Ukraine.

10.03.2022, Thüringen, Weimar: Eine kleine Fahne in den Farben der Ukraine hängt vor der Bauhaus-Universität Weimar. Was viele nicht wissen: Der Modernismus hat auch in der Ukraine seinen Platz.
10.03.2022, Thüringen, Weimar: Eine kleine Fahne in den Farben der Ukraine hängt vor der Bauhaus-Universität Weimar. Was viele nicht wissen: Der Modernismus hat auch in der Ukraine seinen Platz.Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Die Finissage der „Triennale der Moderne“ findet am Samstag, den 17. Dezember, im Pavillon „BHROX bauhaus reuse“ statt (Ernst-Reuter-Platz, auf der Mittelinsel, 10587 Berlin, ab 15.30 Uhr). Die Veranstaltung ist zugleich das Release-Event für das DOCOMOMO-Journal „Multiple Modernities in Ukraine“ und beschließt die fünfteilige Ausstellungsreihe „Moderne in der Ukraine“.

Mit einem Workshop-Talk mit internationalen Gästen bildet die Veranstaltung im BHROX bauhaus reuse in Berlin einen weiteren Höhepunkt der „Triennale der Moderne“, einem überregionalen Festival zur Baukultur und Ideengeschichte der Moderne in Berlin, Dessau und Weimar.

Die aktuelle Ausgabe Nr. 67 des DOCOMOMO-Journals befasst sich wie die Ausstellungsreihe mit dem bedrohten und hierzulande nur wenig bekanntem, eindrucksvollen Erbe der Moderne in der Ukraine. Herausgegeben wird das Journal von dem länderübergreifenden Experten-Netzwerk zur „Documentation and Conservation of Buildings, Sites and Neighbourhoods of the Modern Movement“, das – ebenso wie ICOMOS, dem beratenden Gremium der Unesco – als strategischer Partner seit 2022 eng mit der Triennale der Moderne kooperiert.

Die Finissage beschließt das fünfte Kapitel „Ukrainian Socialist Postmodernism“ der am BHROX bauhaus reuse auf dem Ernst-Reuter-Platz gezeigten Ausstellungsreihe über Bauten und Zusammenhänge der Moderne von Lwiw bis Charkiw. Die Reihe wurde gefördert durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und betont das kulturelle Erbe der Moderne in Europa und dessen gemeinsame Wurzeln.

Während sich die ersten vier Ausstellungsteile stärker mit der Moderne des frühen 20. Jahrhunderts und dessen Blüte in den 1920er- und 30er-Jahren befassten, ist das letzte Kapitel der späten oder postmodernen sozialistischen Periode und ihrer Bedeutung für die Entwicklung der ukrainischen Architektur gewidmet. Der fünfte Ausstellungsteil zeigt aktuelle Fotografien von Gebäuden in Charkiw, Kiew und weiteren Städten der Region.

Zur Präsentation des Journals findet ein Workshop-Talk mit Kurzvorträgen statt. Renommierte Referenten und ausgewählte Autoren, u.a. aus der Ukraine, Polen, Tschechien sowie den Niederlanden, diskutieren die Herausforderungen an das kulturelle Erbe sowie die Perspektiven einer weiteren Zusammenarbeit in Mittel- und Osteuropa. Die Veranstaltung wird als Hybrid-Event angeboten, vor Ort und live via Zoom, ausgerichtet.

Einzelheiten zu Teilnehmenden und den Zugang über Zoom finden Sie hier: Triennale der Moderne

Die „Triennale der Moderne 2022“ dauert in Berlin noch bis Jahresende an und zeigt die Moderne und ihre Entwicklung in der ganzen Bandbreite und Vielschichtigkeit. Die von über 20 Berliner Partnern erstellten Angebote umfassen Führungen, Ausstellungen, Vorträge, Publikationen und Symposien. Die neu gebildeten Netzwerke zur Moderne in Deutschland und Mittel- und Osteuropa werden in den kommenden Jahren weiterentwickelt. Die „Triennale der Moderne 2022“ in Berlin wurde mit Mitteln der Lotto-Stiftung Berlin gefördert.

Informationen:

• Samstag, 17.12. von 15.30 bis 18.30 Uhr
Vor Ort: BHROX bauhaus reuse, Ernst-Reuter-Platz (auf der Mittelinsel), 10587 Berlin

• Anmeldung per Eventbrite

• Online: Einwahl (am 17.12., 15.30 Uhr) per Zoom
[ Meeting ID: 863 7578 2121 · Passcode: 006347 ]

• Ausstellungsserie / Themen-Schwerpunkt „Modernism in Ukraine“

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