Nach einer mehrwöchigen Gerichtsverhandlung zwischen Johnny Depp und Amber Heard ging der „Fluch der Karibik“-Star am Mittwoch als Sieger aus dem Verfahren hervor, jedenfalls, was die Höhe der Schadensersatzforderungen anbelangt: 15 Millionen Dollar soll Heard an Depp zahlen.

Finanziell vor dem Ende

Doch noch ist kein Geld an Depp geflossen, die Schauspielerin kündigte Mitte der Woche an, gegen das Urteil in Berufung gehen zu wollen.

Dabei scheint der 58-jährige Depp das Geld gut gebrauchen zu können. Angeblich würde der Star, der vor seinem Disney-Deal für Reihe „Fluch der Karibik“ als Charakterdarsteller mit enormen Talent gehandelt wurde, finanziell vor dem Ende stehen. Zudem hatte Amber Heards Artikel in der „Washington Post“ von 2018 die Karriere des „Fluch der Karibik“-Stars schwer geschädigt, der schon zuvor mit seltsamen Auftritten und einem exzessiven Kaufverhalten von sich Reden machte.

Hoffnung nach Erfolg von „Top Gun“

Dazu kommt ein Karriere-Tief, das nun laut einem ehemaligen Disney-Manager vorbei sein könnte. Es gäbe einen „großen Hunger“ nach einem neuen Teil der Piraten-Reihe, die Depp 2003 sogar eine Oscar-Nominierung einbrachte, so der Ex-Manager gegenüber dem amerikanischen People-Magazin.

Insgesamt rund 4,5 Milliarden US-Dollar hat die Reihe bislang eingespielt und nach dem großen Erfolg der „Top Gun“-Fortsetzung mit Tom Cruise, ist offenbar auch ein weiterer Teil der Filme mit Johnny Depp keine Utopie mehr. Der Disney-Konzern äußerte sich bislang nicht zu dem Gerücht. Zuerst hatte die Bild-Zeitung darüber berichtet.