Noch leben die letzten Überlebenden des Holocaust unter uns. Sie waren damals unter der Nazidiktatur noch Teenager und Kinder – und nach 1945 Davongekommene, aus den Vernichtungslagern, in Verstecken, im Exil. Noch können sie uns Nachgeborenen über das Unfassbare, das Verdrängte, aber auch ihre wiedergefundene Lebensfreude erzählen. Noch können wir sie fragen.

In wenigen Jahren wird ihre Stimme fehlen, ihre Authentizität. Und ihre mahnende Autorität. Der Zivilisationsbruch der Nazis, die nie zu tilgenden Verbrechen, rücken in zeitliche Ferne – als Shoah-Geschichten in Dokumentationen, Fotos, Filmen, Literatur. Wer sind diese Menschen, wie gehen sie mit ihrer Vergangenheit um? Wie konnten sie nach dem, was man ihnen angetan hat, ihr Leben weiterführen?

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.