Takasaki - Wärmer und umfassender kann ein Händedruck kaum sein. Zur Begrüßung bietet die Frau, die hier eine lokale Berühmtheit ist, einen ihrer zwei breiten Finger samt Handmuskel als eine Art Boden an, auf den man seine Hand legen möge. Den anderen Finger legt sie dann zu einer umschließenden Bewegung, wie eine Muschel, obendrauf. „Fühlt es sich weich an?“, fragt die japanische Fotokünstlerin Mari Katayama und lächelt. Das tut es. Und man versteht sofort, wie diese Frau ihre Körperteile, die andere Menschen als Handicap sehen würden, zum Zentrum ihrer Kunst macht.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.