In einem seiner vielen weisen Bonmots versuchte die Cineasten-Legende Jean-Luc Godard einmal die Funktion des Kinos als Instrument der Wahrheit zu definieren: „Wenn zwei Bilder aufeinandertreffen, entsteht ein Drittes. Eine andere Art des Sehens.“ Genau daran appelliert der russische Regisseur Alexander Sokurow in seinem wuchtigen Filmessay „Francofonia“, der auf den ersten Blick vom Pariser Louvre erzählt, auf den zweiten aber von der ewigen Wahrheit der Kunst – um dann in letzter Konsequenz den Niedergang der europäischen Zivilisation zu entwerfen.

Die Kunst der Assoziationsketten

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.