Berlin - Um 1.15 Uhr, nach gut sieben Stunden Spiel, einer Pause und minutenlangem Jubel eilt Marc Hosemann, dieser Zweitausendsassa von Mephisto, noch einmal an die Rampe, breitet kokett die Arme aus und fragt mit Blicken, ob man sich, der Abend war doch lang genug, nicht langsam beruhigen könne. Aber sind zehn Minuten Klatschen nach 25 Jahren Frank-Castorf-Volksbühne wirklich übertrieben? Wären allein für diesen reichen, wilden, lustigen und schmerzlichen „Faust“-Abend nicht unermüdliche Klatschmärsche und stehende, wenn nicht tanzende Ovationen angemessen?

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