Jürgen Boos, der Direktor der Frankfurter Buchmesse, während der Eröffnungsfeier in der Festhalle vor dem Motto „Signals of Hope“.
Foto: dpa/Arne Dedert

Warum so viel gute Literatur in Island entstehe, fragt Denis Scheck den Autor Hallgrimur Helgason auf der ARD-Buchmessenbühne. Das klingt doch ganz normal, oder? Scheck ist Literaturkritiker, gestaltet zum Beispiel die unterhaltsame ARD-Sendung „Druckfrisch“. Und von Hallgrimur Helgason gibt es gerade einen neuen Roman in deutscher Übersetzung „60 Kilo Sonnenschein“. Nur sitzt Denis Scheck, dessen Konterfei Messebesucher im vergangenen Jahr auf großen Papiertüten durch die Hallen trugen, auf einer in ARD-Blau dekorierten Fläche allein. Kein Publikum vor ihm, kein Gesprächspartner neben ihm. Hallgrimur Helgason spricht von einem Bildschirm, er ist live zugeschaltet. Das Interview verläuft so lebendig, als würden die beiden sich leibhaftig gegenübersitzen. Der Autor beschreibt die Isländer als literaturversessenes Volk, mit Legenden aufwachsend und an neuem Stoff sehr  interessiert. Wenn er irgendwo in einer Kneipe erkannt werde, bekomme er immer Geschichten erzählt: „Die wollen auch alle in Büchern vorkommen.“

Verlagsleute singen „All together now“

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