Franz Lehár mit seiner Frau Sophie, geborene Paschkis, im Oktober 1935 im Hotel Georges V. in Paris. 
Foto: Topfoto

Berlin - In seinem Roman „Mephisto“ erzählt Klaus Mann die Geschichte eines Opportunisten im nationalsozialistischen Deutschland, der sich, zwar innerlich abgestoßen von der NS-Machtelite, mit den Herrschenden arrangiert und Karriere als Künstler macht. Die Figur des Romanhelden Hendrik Hoefgen weist unverkennbare Parallelen zu dem deutschen Schauspieler und Göring-Protegé Gustaf Gründgens auf, weshalb das Buch jahrzehntelang nicht in der Bundesrepublik erscheinen durfte. Mann hatte sich jedoch immer damit verteidigt, dass er mit seinem Roman nicht die Geschichte eines bestimmten Menschen erzählen, sondern einen „symbolischen Typus“ darstellen wollte.

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