Berlin - Im April 2008 kehrte der Regisseur Arnaud Desplechin spätabends nach Hause zurück, stellte den Fernseher an und blieb gebannt vor dem Programm von „France 3“ sitzen. Gezeigt wurde eine Dokumentation über eine Polizeistation im nordfranzösischen Roubaix, einer Kleinstadt ganz dicht an der Grenze zu Belgien. Was er sah, fesselte ihn derart, dass er beschloss, aus dem dokumentarischen Material einen Spielfilm zu entwickeln. Zum einen, weil er selbst 1960 in Roubaix geboren worden war. Zum anderen, weil er in den von Dokumentarfilmer Mosco Boucault aufgenommen Bildern eine Relevanz wahrnahm, die weit über den üblichen TV-Rahmen hinausging.

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