Christa Wolf war bei der Demonstration vom 4. November 1989 dabei.
Foto: Günter Gueffroy/ dpa

Nach dem 4. November 1989, sagte Christa Wolf, sei sie in Pankow bekannt gewesen wie ein bunter Hund. „Plötzlich grüßten mich alle auf der Straße und wollten mit mir über jedes aktuelle Ereignis ins Gespräch kommen.“ Auf der Demonstration sprach sie, wie von den Organisatoren gewünscht, über „die Sprache der Wende“. Wobei sie aber gleich darlegte, mit dem Wort „Wende“ ihre Schwierigkeiten zu haben: „Ich würde von ,revolutionärer Erneuerung‘ sprechen.“ Die Rede ist abgedruckt in dem Band „Christa Wolf: Umbrüche und Wendezeiten“, herausgegeben von Thomas Grimm unter Mitarbeit von Gerhard Wolf, der am Montag im Suhrkamp-Verlag erscheint.

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