Berlin - „Das ist Jan Sexauer“, die Betonung liegt auf der ersten Silbe des Namens. Kurze Pause. „Er organisiert die ,Night of the Pawn‘“, das wird ausgesprochen wie „Porn“ – „und ich mache da auch mit.“ So stellt der Künstler Gregor Hildebrandt regelmäßig den Galeristen Jan-Philipp Sexauer vor, der ein leidenschaftlicher Schachspieler ist und die Berliner Künstler-Schachnächte verantwortet. „Pawn“ ist das englische Wort für einen Bauern beim Schach.

Schach, dazu noch Jazz, Boxen und eben zeitgenössische Kunst: Sexauer interessiert sich für vieles, er ist der Generalist unter den Berliner Galeristen, ein ehemaliger Anwalt, der erst spät in den Kunstmarkt eingestiegen ist. Seit 2013 betreibt er seine gleichnamige Galerie in Weißensee. Mit seinen Ausstellungen hat er stadtweit Aufsehen erregt und konnte sich schnell als Galerist etablieren. Zuletzt mit „Open Windows – Reflections on Beuys“ im 30. Todesjahr des Großkünstlers Joseph Beuys. Sexauer hat Werke bekannter Künstler, wie Christoph Schlingensief, Jonathan Meese oder Erwin Wurm mit denen jüngerer, wie etwa Alexander Iskin, zusammengebracht, die er in einer Traditionslinie mit Beuys sieht.

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