Berlin - Im Verlag Galiani Berlin erscheint am 5. November ein Buch mit dem merkwürdig gestelzten Titel „Kat Menschiks und des Diplom-Biologen Doctor Rerum Medicinalium Mark Beneckes Illustrirtes Thierleben“. Unsere Frage der Woche geht deshalb an die Co-Verlagsleiterin von Galiani und Lektorin des Buches, Esther Kormann: Brauchen wir wirklich eine neue Version von Alfred Brehms und Alexander von Humboldts „Tierleben“, oder ist das alles nur ein hintersinniger Spaß?

Esther Kormann: Das „Illustrierte Thierleben“ von Mark Benecke und Kat Menschik stellt sich tatsächlich in einem geistvoll verspielten Sinn in die Tradition von historischen Tierbüchern wie „Brehms Thierleben“, das ja Generationen geprägt hat. Im Unterschied zum Brehm ist dieses Buch allerdings viel handlicher und kann auf jeden Spaziergang mitgenommen werden. Und: Es ist nicht darauf ausgerichtet, die Welt zu ordnen. Die zentrale Idee des Buches ist vielmehr, seine Leser zum genauen Beobachten und Entdecken der tierischen Umwelt zu inspirieren. Die Illustrationen von Kat Menschik spielen manchmal auf Vorbilder wie Gesner an, aber sie sind viel bunter und eigenwilliger. 

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