Von den sechs Stunden, die die neue Inszenierung von Frank Castorf bei der Premiere am Sonnabend im Berliner Ensemble dauerte, können vielleicht zwei empfohlen werden. Diese aber sind ein Ereignis. Allerdings kann man sich zur Erleichterung der Abendplanung leider weder den Anfang noch das Ende sparen, wie es gelegentlich der Fall ist, weil sich der Meister entweder erst einmal in Schwung bringen muss oder selbigen zu früh verliert; nein, diesmal hängt und labbert und nervt in aller Pracht das schwere, lange Mittelstück.

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