Das Kunst-Eichhörnchen nährt sich nur mühsam, wenn die Szene unter sich bleiben muss. Mag Berlin auch mehr Galerien haben als offene Bürgerämter, ist die kauffreudige und zahlungskräftige Sammlerschaft hier doch noch in der Minderheit. Mit einer Mischung aus Courage und Hoffnung haben 50 Berliner Kerngalerien am ersten Maiwochenende ihr Bestes gegeben, um den hiesigen Kunsthandel nach langem Lockdown wieder auf Betriebstemperatur zu bringen. Es gelang. Freilich bloß regional. Nur eine kleine globale Sammlerschaft, Museumsleute, Kunstvermittler, ließen sich sehen, weil kaum Flugzeuge landeten, Berlins Hotels, Restaurants, Bars und die Museen noch dicht und die Zusammenkunft vieler Menschen nicht erlaubt waren.

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