Es ist Jenny Erpenbeck nicht recht, dass ihr Roman „Gehen, ging, gegangen“ derart von der Wirklichkeit eingefangen wurde. Er ist für die Welt vielleicht einen Tick zu leise. Er handelt von den Flüchtlingen, die erst auf dem Alexanderplatz hungerstreikten, dann auf dem Oranienplatz campierten, schließlich eine Schule besetzten und dann doch abgeschoben wurden. Diese Flüchtlinge waren sozusagen die Avantgarde derjenigen, die jetzt zu Tausenden in Deutschland ankommen. Das behandelte Problem, groß genug war es schon, hat sich also nicht erledigt, sondern im Gegenteil: Es wächst weiter an.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.