George Clooney und andere Stars kämpfen gegen Rassismus in den USA.
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BerlinGeorge Clooney (59) erweitert den Begriff der Pandemie und verwendet ihn nicht nur für die Corona-Krise, sondern beschreibt mit ihm auch die Verhältnisse in den USA. Unter der Überschrift „Amerikas größte Pandemie ist der Rassismus gegen Schwarze“ hat der Hollywood-Schauspieler einen Essay bei der Nachrichten-Plattform The Daily Beast veröffentlicht: „Wir sind alle infiziert und in 400 Jahren haben wir noch keinen Impfstoff gefunden“, so Clooney mit viel politischer Emphase. Der Oscar-Preisträger zeigt sich außerdem überzeugt, „dass George Floyd ermordet wurde“, und bezieht damit klar Stellung zum Tod des 46-jährigen Afroamerikaners nach einem Polizeieinsatz letzte Woche in Minneapolis.

Kylie Jenner (22) beschäftigt sich vornehmlich mit sich selbst und das bislang auch wirtschaftlich sehr erfolgreich. Doch nun muss die Selbstdarstellerin und Unternehmerin eine empfindliche Schlappe hinnehmen: Das US-Magazin Forbes hat sie von der Liste der Milliardäre gestrichen. Jenner soll den Wert ihres Kosmetik-Unternehmens aufgebauscht haben, erklärte das Magazin und wirft ihr weiterhin vor, „vermutlich gefälschte“ Steuererklärungen vorgelegt zu haben. Dies zeige, „wie verzweifelt einige der Ultrareichen versuchen, noch reicher zu wirken“, schrieb Forbes in seltener kapitalismuskritischer Emphase.

Heino (81) und Hannelore (78) lassen alle irdische Mühsal hinter sich und möchten sich nicht länger mit Bedenken beschweren: In diesem Sommer wollen sie ihren Urlaub in Österreich verbringen, in Kitzbühel, ließen sie jetzt über ihr Büro mitteilen. Letzten Monat hatte Heino noch gesagt, er verhalte sich sehr vorsichtig, um sich nicht mit dem Coronavirus zu infizieren. Urlaubs-Emphase: Mal Pause von der Krise machen.