Wenn Maschinen anfangen, sich menschliche Gesichter zu merken und diese wiederzuerkennen, dann beginnt Technologie sich in ein Feld einzumischen, das bisher die Domäne von Kunst und Kultur war. Das ist die Ausgangslage für den Regisseur Gerd Conradt in seinem Film „Face it! Das Gesicht im Zeitalter des Digitalismus“, der jetzt in die Kinos kommt. Um dieses Phänomen zu untersuchen, spricht der Regisseur mit Künstlern, Wissenschaftlern und Aktivisten. Er will herausfinden: Wem gehört unser Gesicht, wenn die Daten auf dem Server einer Softwarefirma liegen?

Conradt selbst hat sich als Regisseur mit dem Medium Video von dessen Anfängen an beschäftigt. Nachdem er 1969 wegen seiner politischen Aktivität zusammen mit 17 anderen Studenten des ersten Jahrgangs von der Deutschen Film- und FernsehHochschule verwiesen wurde, wand er sich der damals noch ganz neuen Videotechnologie zu.

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