Wie mag das wohl gelungen sein? Der umschwärmte, museumsverwöhnte, zudem auf Auktionen, Messen, Biennalen höchstgehandelte lebende Maler der Welt stellt in der privaten Galerie von Michael Schultz in der unaufgeregten Charlottenburger Mommsenstraße aus. Und zwar Bilder, die man in dieser Konstellation noch nie sah.

Mit offensichtlich viel Geschick und Überzeugungskraft ist es dem erfahrenen Galeristen gelungen, sowohl den in Köln lebenden Gerhard Richter selbst und auch etliche von dessen Sammlern für Leihgaben zu gewinnen. Und, das ist die Nachricht an sich: Es sind sogar noch einige Arbeiten verkäuflich, wo es doch durchweg heißt, der Richter-Markt sei leer gefegt, zumal erzählt wird, der 82-jährige, dauerfleißige Maler von Star-Rang gönne sich seit seinem Achtzigsten eine genüssliche Arbeitspause und niemand wisse, ob er die überhaupt zu beenden gedenke.

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