Köln - Die Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag zur Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender sinken. Im Jahr 2016 betrugen sie 7,978 Milliarden Euro. Das waren rund 153,2 Millionen Euro weniger als 2015, wie der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio am Mittwoch in Köln mitteilte. Zugleich war es der zweite leichte Rückgang in Folge.

Einer der Gründe sei die gestiegene Zahl an Menschen, die vom Rundfunkbeitrag befreit werden - etwa, weil sie Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld beziehen. Aktuell beträgt der Beitrag 17,50 Euro pro Haushalt im Monat. Auf diese Höhe ist er bis 2020 festgelegt - danach könnte er steigen. (dpa)