Die ihm gewidmete Hommage des Konzerthauses hat der große Geiger Gidon Kremer nicht dazu genutzt, seine eigene geistige Welt zu entfalten, wie das einige Jahre vorher der Pianist Alfred Brendel beim selben Anlass tat. Natürlich, auch Kremers Programm zeugt von ihm und seinen künstlerischen Idealen, aber den Mittelpunkt ließ er doch einem anderen: dem Komponisten Mieczysław Weinberg, dessen Geburtstag sich am 8. Dezember zum hundertsten Male jährt. Seit einiger Zeit wird dem in Polen geborenen und 1996 in Russland gestorbenen Komponisten gesteigerte Aufmerksamkeit zuteil, und Kremer ist einer der Protagonisten dieser Entdeckung.

Warum muss dieser Komponist erst entdeckt werden, während andere osteuropäische Kollegen wie Sofia Gubaidulina, Alfred Schnittke oder Arvo Pärt hier einträgliche Erfolge hatten und haben?

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