Videoscreenshot von der Preisverleihung der diesjährigen BET Awards mit Sängerin Beyoncé.
Foto: dpa/BET Awards

Beyoncé (38) ist bei den diesjährigen BET Awards für ihr humanitäres Engagement ausgezeichnet worden. Die Laudatio auf die Sängerin hielt bei der Verleihung am Sonntag niemand Geringeres als Michelle Obama – die beiden sind seit vielen Jahren befreundet. Die ehemalige First Lady war in ihrer Videobotschaft dann auch voll des Lobes: „Ich bin heute hier, um über die Königin zu sprechen.“ Obama führte sodann aus, dass Beyoncé junge Künstler unterstütze und politisch hellwach überall dort Sexismus und Rassismus anklage, wo sie ihn sehe. „Sie macht uns alle immer ein bisschen besser, ein bisschen kämpferischer … Ich will nur sagen, du inspirierst mich. Du inspirierst uns alle.“

Voll des Lobes: Michelle Obama hielt per Video die Laudatio auf Sängerin Beyoncé als Gewinnerin des Preises für humanitäres Engagement.
Foto: dpa/BET Awards

Nach dem Lobpreis folgten ein Film über Beyoncés Initiave BeyGood, mit der Studentinnen unterstützt werden, und dann die Geehrte selbst, ebenfalls per Video: „Ich möchte diese Auszeichnung all meinen Brüdern da draußen, all meinen Schwestern da draußen widmen, die inspirieren, marschieren und für Veränderungen kämpfen. Ihre Stimmen werden gehört, und sie beweisen unseren Vorfahren, dass ihre Kämpfe nicht umsonst waren.“ Und dann kam Beyoncé richtig in Fahrt: „Wir ermutigen alle, ein rassistisches und ungleiches System niederzureißen“ und sicherzustellen, dass alle im November wählen gehen. „Wir müssen zur Wahl gehen, als ob unser Leben davon abhängt, weil es das tut.“

Mit den BET Awards werden alljährlich neben Musikern auch Schauspieler und Sportler auszeichnet, die einer ethnischen Minderheit angehören. In diesem Jahr gehörten neben Beyoncé unter anderem die Sängerin Lizzo, die Gruppe Migos und Musiker Chris Brown zu den Gewinnern.

Nick Kyrgios (25) meldet sich überall dort zu Wort, wo ihm etwas nicht gefällt. Erst kürzlich beschimpfte der australische Tennisspieler seinen Kollegen, den serbischen Weltranglistenersten Novak Djokovic (33), wegen seines sorglosen Umgangs mit der Corona-Pandemie. Jetzt hat sich Kyrgios aus ähnlichen Gründen den deutschen Konkurrenten Alexander Zverev (23) zur Brust genommen. Obacht, alles hängt hier mit allem zusammen. Also, Zverev hatte an einem Showturnier von Weltstar Djokovic teilgenommen und, weil der Serbe sowie drei weitere beteiligte Tennisspieler positiv auf das Coronavirus getestet wurden, sich freiwillig in Quarantäne begeben – obwohl sein Corona-Test negativ ausgefallen war.

Wo ist das Problem, möchte man jetzt nur noch wissen. Nun, am Wochenende tauchte ein Video auf, das Zverev in einer vollen Bar zeigt. „Wie egoistisch kann man sein“, empörte sich Kyrgios daraufhin per Instagram. Wenn Zverev schon die Dreistigkeit besitze, sein Management eine Botschaft schreiben zu lassen, in der er eine Selbstisolation ankündige, solle er doch bitte für 14 Tage zu Hause bleiben, sagte Kyrgios: „Ich bin angepisst!“ Ein nicht gehaltenes Versprechen: Nick Kyrgios hat ein strenges Auge auf seine Pappenheimer. Und bei Corona hört der Spaß einfach auf.

Kronprinzessin Mary (48) hält sich offenbar dem allzu wütenden Internet fern und tritt stattdessen in die Fußstapfen ihres Schwiegervaters: Sie übernimmt den Vorsitz der Organisation World Wide Fund for Nature (WWF) in Dänemark. Das teilte das Königshaus am Montag mit. Prinz Henrik, der verstorbene Mann von Königin Margrethe, hatte den dänischen WWF 1972 gegründet und war bis zu seinem Tod vor zwei Jahren Präsident der Organisation. Löblich. Vernünftig. Gut.

Kronprinzessin Mary Elizabeth von Dänemark übernimmt ehren- und sinnvolle Aufgaben.
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