Die neue Dauerausstellung „Jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland“ im Liebeskind-Bau des Jüdischen Museums. Hier der Themenraum „Hall of Fame“ mit Installationen von Andree Volkmann. 
Foto: dpa/Britta Pedersen

Berlin - Mehr als zwei Jahre war das Jüdische Museum Berlin (JMB) geschlossen, weil die 2001 zur Eröffnung unter Zeitdruck und ohne eigene Sammlung gefertigte Ausstellung ersetzt werden musste. Nun ist die neue Dauerausstellung eröffnet. Ihr Titel „Jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland“ klingt harmlos und verstört genau deshalb abgrundtief. Trotz all dem, was zum Gestern und Heute gesagt werden muss und an entscheidenden Stellen mal minimalistisch, mal massiv sichtbar wird, fehlt in der viele Jahrhunderte übergreifenden Darstellung der geschichtspädagogische Zeigefinger. Nirgendwo wird der Betrachter bevormundet.

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