So begehrt wie in diesem Jahr war Klopapier vermutlich noch nie! Kein Produkt war während des ersten Lockdowns im Frühjahr schneller ausverkauft, über keines wurden in den letzten Monaten in den sozialen Netzwerken mehr Witze gemacht. Und dabei ist Klopapier nur für eines da: um Dreck wegzuwischen, im Regelfall auf der Toilette, vom Hintern.

Dass das Toilettenpapier noch mehr sein kann, darauf ist jetzt das norddeutsche Start-up Goldeimer gekommen. Das Unternehmen aus Hamburg und Kiel, an dem der gemeinnützige Verein ViVa Con Agua beteiligt ist, setzt sich seit einigen Jahren für Kompostklos auf Festivals ein und produziert ein recycelbares Klopapier, dessen Erlös in Sanitäranlagen in Entwicklungsländern fließt. Laut einem neuen Crowdfunding-Projekt ist das den Machern aber noch nicht genug. Unter dem Slogan „Rassismus ist für’n Arsch“ mischen sie sich jetzt in die weltweite Rassismus-Debatte ein.

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