Können Schallplatten eigentlich Schutzgeld sein? Ehe Terri Hooley in Belfast seinen Laden „Good Vibrations“ eröffnet, bestellt er die Vertreter republikanischer und loyalistischer Schlägerbanden in einen Pub und bittet sie eindringlich, ihren Terror doch bitte woanders zu veranstalten und ihn einstweilen in Ruhe zu lassen. Einen Stapel LPs hat er zu dem Treffen mitgebracht, die Hooligans beider Konfessionen reißen ihm die Platten aus den Händen.

Die Geschichte von „Good Vibrations“ kann beginnen, es ist eine unwahrscheinliche, aber wahre Geschichte über die Macht der Musik in kriegerischen Zeiten. „Officer, ich möchte draußen auf der Straße einen Bürgerkrieg melden“, sagt Hooley zu einem Polizisten, als die Beamten bei einem Punkkonzert das Alter der Anwesenden kontrollieren wollen. Sprachlos tritt die Streife den Rückzug an.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.