Der Bau des orientalisch angehauchten Herrenhauses trieb den Kaufmann Johann Christian Gentz letztlich in den Ruin. Vorher verbrachte er mit seiner Familie in Gentzrode schöne Tage.
Foto: Andreas Förster

Neuruppin - Das Gut Gentzrode nördlich von Neuruppin, dessen architektonisch reizvolle Gebäude schon den Dichter Theodor Fontane entzückten, ist nicht einfach zu finden. Die Landstraße, an der es bei seiner Errichtung vor gut 150 Jahren noch lag, ist im Laufe der Zeit einen halben Kilometer weiter nach Westen gewandert. Sie führt heute als L16 von Neuruppin nach Rheinsberg. Und so muss man schon ein bisschen Gespür mitbringen, will man den Weg zu diesem vergessenen Ort finden. Doch man sollte sich beeilen – denn die Gebäude des alten Gutes sind inzwischen so verfallen, dass die Denkmalschutzbehörde des Landkreises sie jetzt aufgegeben hat.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.