Der britische Prinz William, Herzog von Cambridge, hilft Menschen in Krisen.
Foto: dpa/Jonathan Brady

BerlinFatima Negrini (108) wird in Italien gerade als ein kleines medizinisches Wunder gefeiert: Die hochbetagte und deswegen zur Risikogruppe zählende Dame hat vollkommen beschwerdefrei eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden. Negrini wohnt seit vielen Jahren in einem Mailänder Pflegeheim, im April erkrankte sie an Covid-19 – zeigte allerdinge keine Symptome. Laut Corriere della Sera starben mehrere ihrer Mitbewohner an der Krankheit. „Fatima hat noch nicht begriffen, wer nicht mehr da ist“, sagte eine Pflegerin der Zeitung. Negrini selbst kommentiert ihr Überleben so ergeben wie dankbar: „Gott hat mich vergessen.“

Prinz William (37) hat inkognito, also unerkannt und heimlich, Menschen mit psychischen Problemen auf der Plattform Shout 85258 geholfen. Dass wir von diesem Engagement erfahren, verdanken wir dem britischen Royal selbst: „Ich verrate euch mal ein kleines Geheimnis, ich bin tatsächlich als Freiwilliger auf der Plattform“, sagte er jetzt in einem Videoanruf zum einjährigen Jubiläum des Hilfsangebots. Dafür sei er – wie mehr als 2000 andere Helfer – vorher ausgebildet worden. Die Plattform wurde von William, seiner Frau Kate (38) sowie Bruder Harry (35) und Meghan (38) gegründet. Sie bietet Tag und Nacht Beratungen per Textnachrichten an.

Ron Ringguth (54) wollte mal schlagfertig sein und endete als veritabler Rassist. Der ProSieben-Moderator ließ am Wochenende in der Show „Schlag den Star“ Sylvie Meis (42) und Lilly Becker (43) in Kettenfahrzeugen zu einer Runde durch den Matsch gegeneinander antreten. Lilly Becker, die „#blacklivesmatter“ auf ihre Arme geschrieben hatte, erklärte unter ihrem beschlagenem Helm: „I can’t see“ („Ich kann nichts sehen“), woraufhin Ringguth sagte: „Nicht ‚I can’t breathe‘, sondern ‚I can’t see‘.“ – „Ich kann nicht atmen“ waren die letzten Worte des von einem US-Polizisten ermordeten Afroamerikaners George Floyd … ProSieben hat sich mittlerweile entschuldigt.