Jedes Jahr im Herbst treffen sich die deutschen Verleger und vergewissern sich ihrer selbst. Am heutigen Montag sind es die Zeitungsverleger in Dresden. Zum Kongressauftakt geht der Direktor einer Klinik für Psychiatrie der Frage nach, wie das menschliche Gehirn auf die rasante Entwicklung in der digitalen Medienwelt reagiert. Das gab es bei Verlegerkongressen bisher auch noch nicht. Doch auch bei den Zeitschriftenverlegern wird es im Oktober medizinisch. Zum Gespräch über „mutigen Journalismus“ und „den Wert einer unabhängigen Presse“ haben die Verleger einen Neurobiologen eingeladen. Der Göttinger Professor kennt sich mit Störungen bei der Hirnentwicklung aus. Der Zustand der Medienbranche scheint behandlungsbedürftige Ausmaße angenommen zu haben.

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