Kaisborstel - Im Leben des Dichters Günter Kunert spiegelt sich die Tragik deutscher Geschichte im 20. Jahrhundert: Als Kind von den Nazis als „Halbjude oder „Mischling ersten Grades“ verunglimpft, muss er in Berlin miterleben, wie enge Verwandte deportiert und von den Nazis ermordet werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg platzen seine Hoffnungen auf einen sozialistischen Aufbruch in der DDR; später zieht er nach Westdeutschland. Am Samstagabend starb Kunert im Alter von 90 Jahren in seinem Haus in dem kleinen Dorf Kaisborstel in Schleswig-Holstein an den Folgen einer Lungenentzündung.

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