Als Günter Kunert vor drei Wochen in Berlin zu Gast war, zeigte er sich entschlossen, nicht jedem zu gefallen. Er erschreckte den Moderator des Abends damit, nicht vorlesen, sondern sich nur unterhalten zu wollen. Seine Stimme sei wegen der vielen Interviews, die er hatte geben müssen, etwas angegriffen. Die Stimme war frisch genug, seinen Gesprächspartner mit kleinen Bemerkungen aus dem Konzept zu bringen. Aber der, es handelte sich immerhin um den Schriftsteller Ingo Schulze, begriff schnell, dass Kunert sich so nur aufführte, weil die rund 350 Menschen unten im Saal ihre Freude haben sollten. Also stellte Schulze die entsprechenden Fragen.

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