Günther Jauch: Moderator mit Rundumschlag gegen ARD und ZDF

Köln - Der beliebte Fernseh-Moderator Günther Jauch hat ARD und ZDF in einem Interview für angeblich mangelnde Unabhängigkeit kritisiert. Der „Reporterfabrik“ sagte Jauch, die beiden Sender hätten mit der Beitragsfinanzierung eigentlich „beste Voraussetzungen, um Bildung, Unterrichtung und Unterhaltung nachzukommen“.

Günther Jauch fällt bitteres Fazit

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten seien aber „oft in sich selbst gefangen. Sie schauen zuweilen ängstlich nach links und rechts, sie haben Rundfunkräte, Verwaltungsräte, politische Parteien, manchmal eine Schere, die sie sich selbst im Kopf zusammengebastelt haben.“

Zudem seien in den Sendern Karrieristen beschäftigt, die sich gezielt so verhalten, dass sie „in zwei Jahren diesen oder jenen Job bekommen“.

Sehen Sie das ganze Interview mit Günther Jauch hier:

Jauchs Fazit fällt eindeutig aus: „Sie sind nicht so frei und unabhängig, wie man sie sich von der Konstruktion her vorstellen könnte.“

Günther Jauch über Ende der Zusammenarbeit mit ARD

In dem Interview gab Jauch auch Einblick in seine Beweggründe, die Zusammenarbeit mit der ARD einzustellen: „Es haben am Ende ganz einfach zu viele da reingeredet.“

Er arbeite gerne unabhängig, wenn er journalistisch tätig sei. „Mit der Unabhängigkeit war es irgendwann schwierig.“ Was das konkret bedeutet, ließ Jauch im Unklaren.

(red)