Wenn man in Düsseldorf an der U-Bahn-Station Tonhalle aussteigt, um zum nahen Museum Kunstpalast zu gehen, findet man dort etwas, das man zunächst als eine Art Kontrapunkt betrachten kann zu den Werken Andreas Gurskys, dem derzeit eine beachtliche Ausstellung im Kunstpalast gewidmet ist: Hunderte von streichholzschachtelgroßen Aufnahmen, Suchbildchen, Weltmomenten im Mini-Format. In der Ausstellung begreift man dann, dass zwar Gurskys Fotoarbeiten in der Mehrzahl von stattlicher, ja überwältigender Größe sind – aber Suchbilder sind auch sie. Zudem sind sie immer auf mindestens zwei Ebenen zu betrachten, je nachdem, für welchen Abstand man sich entscheidet. Im wörtlichen Sinn.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.